
Poker ist ja eine teure Angelegenheit. Zumindest dann, wenn es professionell betrieben wird und der Spieler nicht von einem Sponsor X, Y oder Z die Kohle hinterher getragen bekommt. In solchen Fällen, also bei der Risiko-Minimierung durch Sponsoring, spielt es sich sehr einfach. Ob das Geld weg ist oder in China wird Milchpulver verkauft - völlig egal. Das ist gut. Denn diese Freiheit von ökonomischen Zwängen beflügelt das Spiel und verbessert somit die Spielqualität.
Nun habe ich ja viel mit dem Poker Royale und dem zugehörigen Onlineraum zu tun. Und siehe da, letztens treffe ich im Royale Shahin Zarkesch. Der ist Zauberkünstler von Beruf und Pokerspieler. Beides ist spektakulär, beides kann er gut, als Magier gehört er zu den Besten in der Welt.
Shahin will kommende Woche nach Las Vegas, um bei der World Series of Poker 2008 einige Side Events zu spielen. Sieben sind es, um genau zu bleiben. Und wie der Shahin so ist, fährt er nicht alleine, sondern mit seinem Kumpel Christian Höfner. Der startet auch bei sieben Events. Christian ist Unternehmensberater von Beruf und Pokerspieler. Beides ist ungewöhnlich, beides kann er gut, als Berater zählt er zu den Besten.
Die ganze Show wird die beiden etwa 15.000 Euro kosten. Und weil das ne Menge Geld ist, wäre ein Sponsor gar nicht so verkehrt. Aber den finden sie natürlich nicht so leicht. Also haben sich die beiden ein anderes Finanzierungsmodel ausgedacht, dass ich ziemlich clever finde, weil es mit Sponsoring so gar nix zu tun hat, sondern eher an eine Fondbeteiligung erinnert. Da kann nämlich jeder mitmachen der will und der mindestens 150 US-Dollar (also etwa 110 Euro) anlegen kann. Und wenn die beiden erfolgreich sind, gibt's das investierte Geld zurück plus einen Anteil vom Gewinn.
Ein Beispiel, um zu verstehen, wie das ganze funktionieren wird: Die Startgelder von Shahin und Christian belaufen sich auf etwa 15.000 Dollar. Wer sich mit 150 Dollar beteiligt, erwirbt einen Anteil von 1% an den Startgeldern. Das bedeutet, dass man auch mit 1% an der erzielten Gewinnsumme beteiligt ist. Landen die beiden also einen Turniersieg, kommen an einen Final Table, sonstwie in the Money oder gewinnen beispielsweise 150.000 Dollar, dann gibt es den erworbenen Prozentanteil an den Investor zurück. Also in diesem Beispiel 1.500 Dollar.
Damit es nicht ausufert, können maximal 33% der Anteile an den Startgeldern erworben werden - also maximal 5.000 Dollar. Wer mehr wissen möchte oder sich ohnehin beteiligen will am Unternehmen WSOP, der wende sich an Shahin oder sende mir eine Mail. Adresse steht unten auf der Site im Impressum.
Mit Dank an Shahin und Christian für die Informationen, das Bild und die Beteiligung.

1 Kommentare:
Guten Abend!
Ich liebe diesen post.
Danke.
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