Ich hab meinen altem Kumpel Guido Bock besucht, der als Pokerprofi, sein Leben gestaltet. Nein, nein, keine Angst, dass wird keine der üblichen "Ich wachte morgens auf und war Berufspokerspieler"-Geschichten, und es wird auch keine der "Ach-ich-bin-stolz-von-Pokerplattform-ABC gesponsert zu werden"-Nummern.
Guido gehört zu den wenigen Profis, die Poker als leidenschaftliches Geschäft sehen und sich entsprechend verhalten: Bescheidenheit, Zurückhaltung, kein "Ach-bin-ich-toll"-Gequatsche. Warum? Weil es Leiden mit sich bringt. Gestern hattest du Erfolg, heute Mißerfolg. Gestern Geld gewonnen, heute Geld verloren. Eine Fahrt mit der Achterbahn, die sich im Lebensstil ausdrückt.
Er, Guido, wohnt nicht in schicken Hotels und schläft nicht in Federkissen. Guido donnert mit dem Wohnmobil durch Europa, grast die verschiedenen Casinos und Cardrooms ab und hofft auf der Suche nach neuen Fanggründen erfolgreich zu sein. Jetzt war er einen Monat in Dortmund. Ich habe ihn einige Tage bei der Jagd begleitet. Morgen gibt es die Details über den unbekannten Profi.
Donnerstag, 24. Juli 2008
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