Pokerolymp.de berichtet heute über den zurzeit verletzten ehemaligen deutschen Fußballnationalspieler des Bundesligisten Hannover 96, Thomas Brdaric, dass dieser ab sofort ins Lager der Pokerspieler wechseln und für 888 spielen würde. Das wäre am vergangenen Sonntag bei einer Party von 888 in München bekannt geworden. So, so, wechselt ab sofort ins Lager der Pokerspieler ... Hört sich fast an, wie eine ganz exklusive Meldung.
Dabei hat Thomas Brdaric unter dem Usernamen TDaric08 bereits am 19. April 2008 als Prominenter bei einem WPC-Bounty-Turnier für 888 gespielt, sofern man dieser Quelle trauen kann, deren Ursprung offenbar eine Turniervoranmeldung von 888 gewesen ist.
Das Brdaric irgendwas mit 888 zu tun hat, ist also mindestens zwei Monate alt. Und das er pokert, ist somit nicht neu. Neu ist höchstens, dass er kleinere Turniere gewonnen haben soll. Ich hab mal die gängigen Datenbanken durchsucht und weder Thomas Brdaric noch TDaric08 gefunden.
Nur diesen Bericht der Bild
Ach ... egal. Bei Boris Becker fragt und schaut ja auch kein Schw... nach, wie seine Performance aussieht. Reicht ja, wenn er einmal in seinem Leben bei einem Side-Event der EPT in Monte Carlo $18.672 gewonnen hat.
Ein echter Pokerprofi eben, der mit einem Jahresverdienst von $18.000 klar kommt - abzüglich seiner Verlust auf Stars natürlich.
Donnerstag, 12. Juni 2008
Thomas Brdaric so doll toll wie Bum Bum Boris
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Thomas Brdaric
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Mittwoch, 11. Juni 2008
Ups ... auch Norwegen hat ne Poker-Community
Beim Surfen bin ich zufällig auf ein norwegisches Pokerforum gestoßen. Nach Pokerartikeln hatte ich allerdings nicht gesucht, sondern nach Fotos. An dem hier ...

... bin ich kleben geblieben und letztlich auf dem Fosen Poker Forum gelandet!
Mit Dank an Bjorn Halsan für das Logo!

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Dienstag, 10. Juni 2008
Poker ist in NRW illegal - Oder doch nicht?
Die Deutsche Presse Agentur, kurz DPA genannt, hat heute einen Beschluß des Oberverwaltungsgerichts (OVG) für Nordrhein-Westfalen verbreitet, wonach Pokerturniere nicht automatisch verbotenes Glücksspiel seien.
Ein Turnierveranstalter, dem von der Stadt Rheine (Kreis Steinfurt) verboten wurde in einer Kneipe ein Turnier der sogenannten Poker-Bundesliga auszurichten, hatte sich gegen das Verbot gewehr und war vor das Gericht gezogen. Laut DPA sollten die Turnierteilnehmer eine Teilnahmegebühr von 15 Euro abdrücken. Zu gewinnen sollte es Preise geben, die von Sponsoren zur Verfügung gestellte wurden.
In dem Beschluß des OVG heißt es, dass das Verbot vermutlich rechtswidrig sei, da das Pokerspiel in der geplanten Art und Weise kein verbotenes Glücksspiel im Sinne des Strafgesetzbuches wäre.
Viel mehr würde sich Glücksspiel dadurch kennzeichnen lassen, dass beispielsweise ein Einsatz gezahlt werde müsse, aus dem die Gewinnchance erwachse. Das wäre aber bei Leistung einer Teilnahmegebühr nicht der Fall, wenn diese unabhängig von
dem erzielbaren Gewinn erhoben werde.
Da die Durchführung des Turniers allerdings gegen die Gewerbeordnung verstoßen könnte, müsse der Antrag durch die Stadt Rheine erneut einer Prüfung unterzogen werden. Das verbreitet zumindest die Deutsche Presse Agentur.
Leider ist der genaue Wortlaut des Beschlusses - der wird unter dem Aktenzeichen
4 B 606/08 geführt - noch nicht in der Datenbank des OVG Münster verfügbar.
Sollten sich hier aber weitere interessante Details finden, reiche ich diese nach.
Wer sich mal über den Turniermodus der Poker Bundesliga informieren möchte, der klicke bitte hier
Ausgefallen, fast gewagt, erscheint mir der On-Tilt-Modus für Sit&Go's, bei denen die Blinds alle 3 Minuten erhöht werden. Ich darf aus eigener Erfahrung berichten, dass ein Berufsdealer in 30 Minuten und bei einem Tisch voller erfahrener Spieler, keine 20 Hände dealt. Das ist zwar ne ganz andere Geschichte, die aber bei mir den Eindruck erweckt, als wollte da jemand ganz, ganz schnell ... na, was wohl?! Stimmt: Pokern zum Volkssport machen.
Mit Dank an Andreas Z. von Poker-All-Stars für den sachdienlichen Hinweis.
Ein Turnierveranstalter, dem von der Stadt Rheine (Kreis Steinfurt) verboten wurde in einer Kneipe ein Turnier der sogenannten Poker-Bundesliga auszurichten, hatte sich gegen das Verbot gewehr und war vor das Gericht gezogen. Laut DPA sollten die Turnierteilnehmer eine Teilnahmegebühr von 15 Euro abdrücken. Zu gewinnen sollte es Preise geben, die von Sponsoren zur Verfügung gestellte wurden.
In dem Beschluß des OVG heißt es, dass das Verbot vermutlich rechtswidrig sei, da das Pokerspiel in der geplanten Art und Weise kein verbotenes Glücksspiel im Sinne des Strafgesetzbuches wäre.
Viel mehr würde sich Glücksspiel dadurch kennzeichnen lassen, dass beispielsweise ein Einsatz gezahlt werde müsse, aus dem die Gewinnchance erwachse. Das wäre aber bei Leistung einer Teilnahmegebühr nicht der Fall, wenn diese unabhängig von
dem erzielbaren Gewinn erhoben werde.
Da die Durchführung des Turniers allerdings gegen die Gewerbeordnung verstoßen könnte, müsse der Antrag durch die Stadt Rheine erneut einer Prüfung unterzogen werden. Das verbreitet zumindest die Deutsche Presse Agentur.
Leider ist der genaue Wortlaut des Beschlusses - der wird unter dem Aktenzeichen
4 B 606/08 geführt - noch nicht in der Datenbank des OVG Münster verfügbar.
Sollten sich hier aber weitere interessante Details finden, reiche ich diese nach.
Wer sich mal über den Turniermodus der Poker Bundesliga informieren möchte, der klicke bitte hier
Ausgefallen, fast gewagt, erscheint mir der On-Tilt-Modus für Sit&Go's, bei denen die Blinds alle 3 Minuten erhöht werden. Ich darf aus eigener Erfahrung berichten, dass ein Berufsdealer in 30 Minuten und bei einem Tisch voller erfahrener Spieler, keine 20 Hände dealt. Das ist zwar ne ganz andere Geschichte, die aber bei mir den Eindruck erweckt, als wollte da jemand ganz, ganz schnell ... na, was wohl?! Stimmt: Pokern zum Volkssport machen.
Mit Dank an Andreas Z. von Poker-All-Stars für den sachdienlichen Hinweis.
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Der ewige Tabellenführer
Im vergangenen Jahr hat PokerStars einen beachtlichen Rekord aufgestellt. Fast 20.400 Cashgame Spieler waren am 27.Dezember gleichzeitig online! Das hatte vorher kein Online-Pokerroom geschafft. Und der Rekord wird in absehbarer Zeit wohl auch nicht gebrochen werden. Zumindest dann nicht, wenn man sich auf die Datenerhebungen von Pokerscout verlassen kann, wo mehrmals am Tag die Zahl der aktiven Cashgame-Spieler auf den meisten bekannten Pokerpattformen erfasst wird.
Heute um 1.55 Uhr (MEZ) beispielsweise, und vorausgesetzt man traut Pokerscout, was ich einfach mal an dieser Stelle tue, tummelten sich auf Fult Tilt 9.997 Spieler. Im iPoker Network waren 5.912 unterwegs und bei PartyPoker - laut Werbespots ja die größte kostenlose Pokerschule der Welt - 5.197 Spieler.
Nun, die Zahlen der Konkurrenz dürften Pokerstars kaum zu einer Veränderung der eigenen Marketingstrategien bewegen. Um 1.59 Uhr (MEZ)hockten 19.044 Cashgame Spieler an den virtuellen Tischen des Marktführers.
Wer sich für die vom Marktführer und der zweiten Kraft im Pokerland, Full Tilt, gesponserten Top-Stars interessiert, dem liefert Poker Scout auch noch ne Namensliste und die aktuellen Online-Tische an denen die Poker-Über-Väter und Poker-Über-Mütter gerade sitzen. Ein echt guter Service.
Heute, um 2.22 Uhr (MEZ), saß der Schweizer Full Tilt Pro Rino Mathis an drei Pot Limit Omaha-Tischen. Das von ihm gewählte Limit $5/$10 scheint mir sogar für den begabten und mittelprächtig betuchten Nachwuchsspieler erreichbar. Kurzum: Das nenne ich maximale Nähe zum Fan ...
Heute um 1.55 Uhr (MEZ) beispielsweise, und vorausgesetzt man traut Pokerscout, was ich einfach mal an dieser Stelle tue, tummelten sich auf Fult Tilt 9.997 Spieler. Im iPoker Network waren 5.912 unterwegs und bei PartyPoker - laut Werbespots ja die größte kostenlose Pokerschule der Welt - 5.197 Spieler.
Nun, die Zahlen der Konkurrenz dürften Pokerstars kaum zu einer Veränderung der eigenen Marketingstrategien bewegen. Um 1.59 Uhr (MEZ)hockten 19.044 Cashgame Spieler an den virtuellen Tischen des Marktführers.
Wer sich für die vom Marktführer und der zweiten Kraft im Pokerland, Full Tilt, gesponserten Top-Stars interessiert, dem liefert Poker Scout auch noch ne Namensliste und die aktuellen Online-Tische an denen die Poker-Über-Väter und Poker-Über-Mütter gerade sitzen. Ein echt guter Service.
Heute, um 2.22 Uhr (MEZ), saß der Schweizer Full Tilt Pro Rino Mathis an drei Pot Limit Omaha-Tischen. Das von ihm gewählte Limit $5/$10 scheint mir sogar für den begabten und mittelprächtig betuchten Nachwuchsspieler erreichbar. Kurzum: Das nenne ich maximale Nähe zum Fan ...
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