
Wie das Portal Wettzentrale.net unter Berufung auf die Tageszeitung Le Figaro berichtet, hat der Vorstandsvorsitzende von BetClic, Stéphane Courbit, die französischen Regelungen im Bereich Online-Gaming als die schlechtesten Gesetze in ganz Europa bezeichnet.
Die Öffnung des Glücksspiel-Marktes im Juni 2010 sei zwar zu begrüßen, doch die gesetzliche Umsetzung lasse zu wünschen übrig. Lizenzierte Glücksspiel-Unternehmen seien stark eingeschränkt. Seiten ohne Lizenz könnten dagegen ihren Kunden attraktivere Konditionen anbieten.
Die BetClic Everest Group beispielsweise, die rund 12 Millionen Kunden betreut, habe im Juni und Juli 2010 wegen der Fußball-Weltmeisterschaft hohe Zuwachszahlen verzeichnen können. Seit August gehe es aber abwärts, schreibt die Wettzentrale. Die Zahl der abgeschlossenen Wetten sei rückläufig.
Stéphane Courbit meint, dass die Aufsichtsbehörde, die illegales Glücksspiel verhindern soll, personell nicht ausreichend besetzt sei. Nicht lizenzierte Anbieter würden daher fast ungehindert agieren können - und das Geschäft machen.
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